Experimentalphysik I

Lektion 17

 

 

Liebe FiPS-Teilnehmerin, lieber FiPS-Teilnehmer,

in dieser Woche geht es im wesentlichen um gekoppelte Oszillatoren. Ein gern benutztes Beispiel dafür sind gekoppelte Pendel. Bei äußerer Anregung eines der beiden Pendel kann man sehr schön beobachten, wie die Energie zwischen beiden hin- und herpendelt, das eine also fast ruht, während das andere maximal schwingt. Gekoppelte Oszillatoren sind deshalb so wichtig, weil wir sie in jedem Festkörper antreffen: Man spricht bei diesen Schwingungen, den Gitterschwingungen, auch von Phononen. Die mathematische Behandlung schwingender Systeme führt uns zu dem Begriff der Normalschwingungen, die die Eigenschwingungen des Systems darstellen und die zur Beschreibung jeder möglichen Schwingung des Systems durch eine geeignete Überlagerung dienen können. Wir beginnen dann, uns mit dem Begriff der Welle auseinanderzusetzen. Dabei müssen Sie sich unbedingt darüber klar werden, daß eine Welle eine zeitliche und eine räumliche Dimension besitzt. Die weitere Betrachtung führt zu der Wellengleichung, die die zeitliche Variation der Wellengröße, beispielsweise der Auslenkung eines Seils, mit der räumlichen verknüpft. Abgeschlossen wird dieser Lektion mit einer genaueren Betrachtung ebener Wellen und Kugelwellen. Für letztere gilt aus Energieerhaltungsgründen, daß die Amplitude der Schwingung mit dem Abstand abnimmt.

 

Kap.

 

Thema

Seite

2.Aufl.

o.k.

11

 

Mechanische Schwingungen und Wellen

251

335

 

 

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Video 01 (Serie 2): Longitudinal Waves: Propagation / Interference of longitudinal waves

Warum läuft die Welle nur in eine Richtung?

 

 

 

 

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Video 09 (Serie 2): Reflection and Refraction: Reflec. and refrac. in a ripple tank

Wo liegen die Analogien zur Optik?

 

 

 

 

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Übung 17.1: Gedämpfte Schwingung

258

342

 

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Übung 17.2: Erzwungene Schwingung

260

345

11.6

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Energiebilanz bei der Schwingung eines Massenpunktes

263

348

 

 

 

Wie verhalten sich potentielle und kinetische Energie bei der harmonischen Schwingung im zeitlichen Mittel?

264

348

11.7

"

Parametrischer Oszillator

264

349

 

11.8

Zwei_trans.gif

Gekoppelte Oszillatoren

266

351

 

 

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Übung 17.3: Gekoppelte Federpendel

266

351

 

 

Was fällt Ihnen auf, wenn Sie die Kräfte in den Gl. (11.45a,b) addieren? (Siehe Anmerkung 1)

266

351

 

 

Was geschieht mit der Schwingungsenergie zwischen zwei gekoppelten Pendeln, wenn sie nicht genau in Phase oder gegenphasig schwingen?

267

352

 

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In der Matrix in Gl. (10.53a) fehlt die vierte Zeile von der Form : (0 0 D -2D D).

269

 

 

 

 

Warum sind in der ersten und fünften Zeile der Matrix von Gl. (10.53a) nur zwei Größen ungleich Null, in den dazwischenliegenden aber drei?

269

354

 

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Applet 1.4.16: Lineare Kette aus drei gleichen Massen Berechnen Sie die Eigenschwingungenw i der linearen Federkette mit drei Massen.

269

354

 

 

Welche Arten von Normalschwingungen gibt es bei einem dreiatomigen, nichtlinearen Molekül?

270

355

 

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Applet 1.4.12: Gekoppelte Schwingungen

 

 

11.9

Zwei_trans.gif

Mechanische Wellen

270

355

 

 

 

Was unterscheidet eine Welle von einer Schwingung?

270

355

 

 

Welche zwei physikalischen Größen bestimmen das Aussehen einer Welle? (Siehe Anmerkung 2)

272

357

 

 

Was charakterisiert eine ebene Welle?

273

358

 

 

Welchen Zusammenhang gibt die Wellengleichung an?

273

358

 

 

Was muß für zwei linear polarisierte Wellen gelten, wenn ihre Überlagerung eine zirkular polarisierte Welle ergeben soll?

274

359

 

 

Warum nimmt die Amplitude einer Kugelwelle mit dem Abstand vom Erregerzentrum ab?

275

360

 

 


Anmerkung 1: Die Summe der beiden Gleichungen bringt den Kopplungscharakter der mittleren Feder zum Ausdruck: Die Kraft, die auf die erste Masse wirkt, ist vom Betrag gleich der, die auf die zweite Masse wirkt. Machen Sie sich die Vorzeichen in den beiden Gleichungen klar!

 

Anmerkung 2: Eine Welle ist von der Zeit und vom Ort abhängig; machen Sie sich das unbedingt klar, beispielsweise anhand von Abb. 10.37 auf S. 273.

 

Applet 1.4.12: Gekoppelte Schwingungen

Überprüfen Sie, nach wie vielen Schwingungen die Energie des einen Pendels völlig auf das zweite Pendel übertragen wird. Stellen Sie hierzu folgende Parameter ein: y1(t=0)=0, y2(t=0)=-15, k2=5 N/m.